über uns

Durch familiär bedingtes Abschied nehmen aus einem sehr inspirierenden alt eingesessenen Wohnprojekt am Rande Oldenburgs nach vielen Jahren des dortigen Wohnens am sogenannten Woldhof, ist der Wunsch entstanden weiter gemeinschaftlich zu leben und Gemeinschaftsprojekte unter den bestmöglichen Voraussetzungen mit gründen und gestalten zu wollen. Hieraus ist eine Gründungsgruppe erwachsen, die 2015 um ein Haar im Kloster Blankenburg ein recht großes Gemeinschaftsprojekt nach dem Prinzip des Mietshäusersyndikates initiiert hätte. Kurz vor der Realisierung wurde dies leider durch die Flüchtlingskrise politisch vereitelt. Aber aus dieser Gruppe hat sich wiederum eine weiterführende Initiative entwickelt. Diese bemüht sich nach wie vor, Möglichkeiten für gemeinschaftliche Wohnprojekte zu fördern und zu initiieren. Wir stehen im informellen Kontakt mit der Stadt, z.B. im Rahmen der neuen Stadtteilentwicklung am Fliegerhorst, und sind auch vernetzt mit dem Netzwerk der bestehenden Gemeinschaftsprojekte in und um Oldenburg. Grundlage für unser Engagement ist unsere teilweise 20 jährige positive eigene Wohn- und Lebenserfahrung mit gemeinschaftlichen Wohnprojekten. Ökonomische Interessen haben wir hierbei persönlich keine. Seit Sommer 2018 gibt es nun den Versuch, durch die Gründung der Anlaufstelle für Gemeinschaftsinteressierte in Oldenburg eine Struktur zu schaffen und bekannt zu machen, über die sich fortlaufend Gemeinschaftssuchende sammeln und gruppieren können, um so in konkretere Planungen einsteigen zu können. Trotz einiger recht konkreter Projektbemühungen waren auch die widrigen, sprich zu überteuerten Marktbedingungen in Oldenburg letztlich für die aus der Anlaufstelle erwachsenen konkreten Gemeinschaftsprojekte ein K.O.-Kriterium. Diese Frustrationen, ein Erlahmen meines persönlichen Engagements und die lähmenden Corona-Auswirkungen haben im Laufe von 2020 schließlich zum Einschalfen dieser Initiative geführt.